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ARCHE dom.klagenfurt 2005 8 x 11 x 35 m Aschermittwoch bis Ostersonntag 2005 PROJEKTIDEE Zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag wird im Dom ein halbtransparenter Doppelquader als Innenbekleidung der barocken Vielfalt in das Kirchenschiff gesetzt. Dieser, aus einem dünnen halbtransparenten Schleiernessel klar definierte (begrenzte) Raum im Raum bewirkt im Hauptschiff eine Atmosphäre der Konzentration auf das Wesentliche. Dies wird augenfällig durch die Zurücknahme des alles bestimmenden Barock-Ambientes. Durch die allumfassende textile Haut vereinen sich Hauptschiff und Presbyterium zu einem großen Ganzen, sodass der Altartisch nicht nur optisch, sondern auch in seiner Funktion in den Mittelpunkt rückt. Das Gewebe wird mit Licht angestrahlt, dadurch wird es optisch dicht und lässt den barocken Raum dahinter nur erahnen. Vor der Osternacht werden die Seitenwände abgebaut, so dass nur noch Decke und Altarwand bestehen bleibt. In der Osternacht nach dem Wortgottesdienst der Vigil mit den Lesungen aus der Schrift Israels und vor dem Gloria fällt die Altarwand, das Licht wird von der textilen Decke genommen und an den sich dahinter verbergenden Raum gelenkt. Dadurch wird sie optisch durchlässig und gibt den Blick auf die Gewölbe mit den Malereien frei. DIMENSIONEN, MATERIALIEN UND TECHNIK Doppelquader: ca. 8,3 x 11,2 x 19,2 (Hauptschiff); 8,3 x 6,4 x 8,3 m (Presbyterium) Textiles Material: Schleiernessel Trevira CS 75g/m2/weiß/Ausrüstung B1 Alle Gewebe sind vernäht bzw. verklettet Die Gewebe werden an Stahlseilen die entlang der Säulenkapitelle gespannt sind mit elastischen Gummizügen eingehängt. Aussteifung der Kanten erfolgt mit Alurohren. Die Öffnungen sind vertikal aufgeschnitten und gesäumt. Zum Zwecke des Öffnens werden die Tore nach oben gerollt und mit Stofflaschen fixiert. |
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