Archiv
2015 - Ausstellung: “Kunst des Vergessens” :galeriefreihausgasse, Villach
2014 - Projekt: LAVANTTALER WEINRADWANDERWEG, Ried Weingartjörgl und vulgo Lenzbauer, Kärnten
2013 - Projekt: QUIRL, Dr.Oetker Kreuzung, Villach
2013 - Projekt: Moell + Drau, Reflektionen und Spiegelungen, Marktgemeinde Lurnfeld
2013 - Projekt: "Ahnen", Ferdinand Orsini-Rosenberg in Kooperation mit dem MMKK, Museum Moderner Kunst Kärnten im Schloss Grafenstein
2013 - Projekt: trivium - tri poti - drei wege: VERWANDLUNGEN
2013 - Ausstellung: MMKK - Museum Moderner Kunst Kärnten - fokus sammlung 04. Tiere
2013 - Ausstellung: WERKSTATTGALERIE BLICKwARTE HÖRBRANZ - MONATE DER GRAPHIK
2013 - Projekt: HOTEL OBIR RECEPTION
2012/13 - Ausstellung: 46°29'11"N, 14°35'46"O Südpol 7.0
2012 - Ausstellung: DO YOU KNOW MY POETRY?
2012 - Ausstellung: VORWAND
2011/12 - Ausstellung: 46°29'11"N, 14°35'46"O Südpol 6.0
2011 - Ausstellung: "... ich fliege drüber ..."
2011 - Ausstellung: TRIANGLE
2010 - Ausstellung: 46°29'11"N, 14°35'46"O Südpol 5.0
2010 - Ausstellung: GÄSTELISTE
2010 - Ausstellung: ART IN THE CITY
2010 - Projekt: HUMAN RIGHTS WALL, ITHUBA HUMAN RIGHTS HALL
2010 - Ausstellung: WIEN-TOKIO-BERLIN
2009 - Ausstellung: 46°29'11"N, 14°35'46"O Südpol 4.0
2009 - Ausstellung: The 50th Annual JAPAN PRINT SOCIETY (JPS) EXHIBITION
2010 - Ausstellung: BERLIN TRIFFT WIEN
2009 - Projekt: FREIHEITS- UND EINHEITSDENKMAL - HIMMELSSPIEGEL
2008 - Ausstellung: FACING SOUTH
2008 - Ausstellung: Dak'Art OFF 8 ème Biennale de l'Art Africain Contemporian DAK'ART, DAKAR/SENEGAL
2008 - Projekt: SUNUGAL, DAKAR/SENEGAL
2008 - Projekt: DIE WOLKE AM DACH
2008/09 - Projekt: LEUCHTTÜRME
2008 - Ausstellung: no step [kein schritt]/STEP/Völkermarkt
2007 - Projekt: vocal cords, KoMA - Kascha of Modern Art
2007 - Ausstellung: IM BILD
2007 - Projekt: +Licht, Altes Rathaus Völkermarkt
2007 - Projekt: Signal und Wirklichkeit
2006 - Ausstellung: Biennale Austria
2006 - Ausstellung: breaking the fringes, Galerija Kula, Split
2005 - Ausstellung: Armin Guerino, Mala galerija Kranj
2005- Ausstellung: dialogues between; House of the INTERNATIONAL ART COLONY POCITELJ, Bosnia and Herzegovina
2005 - Ausstellung: kunsthalle:stahlwerk:berndorf; Tomas Hoke: cosmic landscapes • Armin Guerino: off-site
2005 - Ausstellung: dialogues between, the sarajevo exhibition. Galerija Roman Petrovic, Sarajevo
2005 - Ausstellung: 100 ARTISTS FOR A MUSEUM, Casoria International Contempory Art Museum
2005 - Projekt: ARCHE, dom.klagenfurt
2005 - Ausstellung: DRAUBLAU SAUGRAU, Galerie im Schloss Porcia
2004 - Ausstellung: DIO CREATORE DEL MONDO, Sesto al Reghena/Italien
2004 - Ausstellung: GRENZGÄNGER, Galerie Freihausgasse, Villach
2004 - Ausstellung: Armin Guerino Works, Galerie Vorspann, Bad Eisenkappel
2004 - Ausstellung: short stop tokyo
2003 - Grafische Gestaltung: schicht für schicht, gesichter der voest
2003 - Projekt: Einweihung Auferstehungskapelle Sexten/Italien
2003 - Projekt: Einweihung Jakobskapelle Bad Klein Kirchheim/Austria
2003 - Ausstellung: SOWEITSOGUT - arminguerino & manabe anton - AUF UMWEGEN
2002 - Ausstellung: Galerie Gmünd
2002 - Austellung: 5e Biennale Dakar
2008 - Projekt: DAKAR 17. MAI 2002, V'ARTS
2002 - Projekt: Der Sinn des Lebens
2002 - Buchillustration: Warum eigentlich nicht
2001/02 - Ausstellung: Das schöne Zimmer
2001 - Ausstellung: kunstwien
2001 - Buchillustration: Meeresschnee
1991 - 97 - Projekt: Autobahnkirche Dolina

SOWEITSOGUT - armin guerino & manabe anton - AUF UMWEGEN

Eröffnung: Fr. 14. März 2003, 19 Uhr
Ali Gaggl - voice, Emil Kristof - drums, Primus Sitter - guitar, Manfred Moser - words

Ausstellungsdauer bis Sa. 19. April 2003
Öffnungszeiten: Fr. bis So. von 15 - 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung
Tel: 0043-(0)4274-4422 Galerie Sikoronja, St. Lamprecht 13, A-9232 Rosegg, Kärnten



Einladungskarte



ARMIN GUERINO La nuit sans fin - Traum von Zungenblättern Leimfarbe auf Papier, Dakar/Senegal 2002, 50 x 65 cm


SOWEITSOGUT – armin guerino & manabe anton – AUF UMWEGEN


es gibt hie und da menschen, die sagen, schreib doch was über uns (mich); na, dann klopf ich halt ein paar zeilen, sonst sind sie nicht da; das klingt zwar recht ärmlich, aber gerade das ärmliche ist der luxus, den sich unsereiner stets gerne leistet. da hätt man schon drei menschen, die daran schuld sind, dass SIE in das in ihren händen liegende heft schauen. und wenn SIE noch etwas nachdenken, wird alles noch viel komplizierter: nämlich, da gabs vor ein paar jahren einen herrn, der sagte, dass alles sehr kompliziert sei, der wurde seinerzeit sehr ausgelacht, von all den gscheiterln. und ich sag auch: das ist alles sehr kompliziert. Mich lacht jedoch fast niemand aus, da ich nicht so berühmt bin. kompliziert ist das aber schon für alle beteiligten; als da sind: die herausgeber, die drucker, die geldgeber, . . . und die zwei herren, um dies eigentlich geht, gehen sollte; und jetzt gehts gleich los: ARMIN GUERINO und MANABE ANTON; und SIE denken jetzt womöglich, gerade in diesem moment; na, was les ich denn da? na, der gute, der das geschrieben hat, hat seine sieben zwetschgen nicht ganz beisammen. thema verfehlt! und der schreibende gibt IHNEN gerne recht. denn so ists ja mit der kunst hoffentlich stets. hoffentlich: thema verfehlt. für eindeutige klärungen gehns bitte woanders hin; schauns bitte nicht bei ARMIN GUERINO, MANABE ANTON und mir vorbei. ausser SIE wollen mit uns lesen und schauen: dann könnte sich für alle beteiligten was spannendes ergeben. eine kleine veränderung im denken und, gottbehüte!, im handeln. auch im bis jetzt geschriebenen steckt ja vieles von ARMIN GUERINO und MANABE ANTON, das heisst von ihren arbeiten; will sagen: der ärmliche luxus, die luxuriöse armut; mit je einer arbeit hätten SIE stücke von den beiden. menschenfresser, ole! der schreiber hat das glück, von den herren arbeiten zu besitzen. etwa ein bild, auf dem nichts anderes zu sehen ist als ein grosses bett und zwei fenster. das sind aber zwei fenster durch die das afrikanische licht hereinstrahlt auf ein bett, das ein bett der liebe ist. oder etwa ein raubvogel aus wellpappe, mit scheinbar billigsten farben schlampigst angestrichen, der mich täglich anstarrt und mich bedrängend fragt, welche blödheiten mein erdenwallen schon wieder einmal erzeugt hat. die arbeiten von ARMIN GUERINO und MANABE ANTON sind stets irritierend; beunruhigend . . . und das ist einfachst zu erklären: beide herren sind weltbürger, die, aus der finstersten provinz kommend, die welt erobert haben: "voll reichtum und voll armut grenzenlos."
SOWEITSOGUTAUFUMWEGEN
werner herbst