
a-zone
Labyrinth der getanen Arbeit – Labirint opravljenega dela, (2008– …)
46°29’27.0″N 14°40’13.8″E
Das „Labyrinth der getanen Arbeit“ – ein über die Zeit hinweg zu einem Berg ausrangierter Werkzeuge, Geräte und landwirtschaftlicher Utensilien angewachsenes Gebilde – wird durch einen weiteren Eingriff erweitert. Die Natur, die sich diese Ansammlung durch Witterung und Zeit allmählich zurückerobert, wird dabei zum Schauplatz eines Dialogs zwischen Mensch und Umwelt. Ein aufrecht gewachsener Baum wird von einer Rückekette umschlossen und trägt über eine sechs Meter hohe Leiter – die als Zünglein an der Waage fungiert – einen Stein, der von der Schwerkraft nach unten gezogen wird. Der Baum steht für die Natur, Leiter und Kette für den menschlichen Eingriff, der Stein für die durch das Anheben getane und gespeicherte Arbeit. In dieser Konstellation entsteht eine Messanordnung, die die Auswirkungen menschlichen Handelns in Beziehung zur Natur setzt. Ein Lot gibt die Abweichung vom Gleichgewichts-zustand zwischen menschlichem Eingriff und der regenerativen Kraft der Natur an. Neigt sich der Baum unter der Last der in Gang gesetzten menschlichen Arbeit, kippt die Leiter nach Osten, und das Lot unter dem Stein zeigt auf einer Edelstahlscheibe die Abweichung vom Ausgangszustand an. Ob der Baum den Stein hebt oder der Stein den Baum beugt, wird die fortlaufende Messung offenlegen. (Armin Guerino, 15. Jänner 2026)
a-zone, Vinkl-Hof
Lepena 19, A-9135 Bad Eisenkappel / Železna Kapla
Auftraggeber: a-zone
Dimensionen, Materialien und Technik
Rückeketten aus dem historischen Bestand des Vinkl-Hofes in Lepen/Lepena, (Länge ca. 25 m)
Siebensprossige Stahlleiter aus zwei IPE-120-Trägern mit 30-mm Baustahlsprossen, (Höhe 6,12 m)
Kalkkonglomeratstein aus dem Umfeld, (Gewicht ca. 400 kg)
Lot am Edelstahlseil, Markierungsplatte Ø 50 cm, (Edelstahl)








